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Leimdrucktapeten und Tapeten im Flexodruck

Der Leimdruck

Das Leimdruckverfahren ist eines der ältesten Druckverfahren für Tapeten. Gedruckt wird im Hochdruckverfahren, das heißt, die Druckfarbe wird auf eine Druckwalze gegeben, die dann die Farbe wieder auf dem Trägermaterial abgibt. Die Farbe wird dabei von der erhabenen Stellen auf den Druckwalzen aufgenommen. Deshalb wird dieses Druckverfahren als Hochdruck bezeichnet.
Leimdrucktapeten haben einen ganz typischen Charakter. Der Druck ist plakativ und einfarbig, es wird aber meist in mehreren Druckgängen gedruckt. Dafür muss die Tapete mehrfach über die Druckmaschine laufen und in unterschiedlichen Farben gedruckt. Häufig passen die unterschiedlichen Druckgänge nicht ganz exakt übereinander, so dass es zu einem leichten Versatz kommen kann. Diese minimale Ungenauigkeit, sowie die meist pastös und grob aufgetragene Druckfarbe macht den Charme der Leimdrucktapeten aus. Die Produktion dieser Tapeten ist zeitaufwendig und erfordert viel Handarbeit. Aus diesem Grund sind Leimdrucktapeten hochpreisiger.

Der Flexodruck

Dieses Druckverfahren ist dem Leimdruck sehr ähnlich, allerdings sind die Druckrollen weiterentwickelt und die Druckfarben weniger pastös. Flexodrucktapeten sind den Leimdrucktapeten ähnlich, haben aber nicht diesen Charakter des pastösen Farbauftrag. Der Vorteil des Flexodrucks liegt in der rationelleren Produktion. Der Druck läuft schneller und kann automatisiert werden, wodurch die Produktionskosten erheblich sinken.