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Tapeten

  • Tiefdrucktapeten

    Tiefdrucktapeten

    Im Gegensatz zu den Tapeten im Flexodruck oder Leimdruck hat die Tiefdrucktechnik ein genau gegensätzliches Prinzip. In den Druckrollen wird die Farbe in den Vertiefungen gesammelt und gedruckt. Das Ergebnis ist wesentlich feiner, detailreicher und filigraner, als beim Flexo- oder Leimdruck.

  • Informationen über Tapisserie

    Als Tapisserie bezeichnet man allgemein ein sich wiederholendes Muster. Im Grunde hat also jede Mustertapete eine Tapisserie. Bedeutsam war dies in historischer Zeit bei der Herstellung von Tapeten im Handdruck. Hier wurden Druckplatten hergestellt, die ähnlich wie Stempel funktionierten und das Muster wurde fortwährend möglichst passgenau aufgedruckt. Das einzelne Muster eines solchen Handdrucks bezeichnete man als Tapisserie. Der Begriff ist auch heute noch gebräuchlich, meist in Verbindung mit sich wiederholenden Mustern bei Teppichen.

  • Leimdrucktapeten und Tapeten im Flexodruck

    Der Leimdruck

    Das Leimdruckverfahren ist eines der ältesten Druckverfahren für Tapeten. Gedruckt wird im Hochdruckverfahren, das heißt, die Druckfarbe wird auf eine Druckwalze gegeben, die dann die Farbe wieder auf dem Trägermaterial abgibt. Die Farbe wird dabei von der erhabenen Stellen auf den Druckwalzen aufgenommen. Deshalb wird dieses Druckverfahren als Hochdruck bezeichnet.
    Leimdrucktapeten haben einen ganz typischen Charakter. Der Druck ist plakativ und einfarbig, es wird aber meist in mehreren Druckgängen gedruckt. Dafür muss die Tapete mehrfach über die Druckmaschine laufen und in unterschiedlichen Farben gedruckt. Häufig passen die unterschiedlichen Druckgänge nicht ganz exakt übereinander, so dass es zu einem leichten Versatz kommen kann. Diese minimale Ungenauigkeit, sowie die meist pastös und grob aufgetragene Druckfarbe macht den Charme der Leimdrucktapeten aus. Die Produktion dieser Tapeten ist zeitaufwendig und erfordert viel Handarbeit. Aus diesem Grund sind Leimdrucktapeten hochpreisiger.

    Der Flexodruck

    Dieses Druckverfahren ist dem Leimdruck sehr ähnlich, allerdings sind die Druckrollen weiterentwickelt und die Druckfarben weniger pastös. Flexodrucktapeten sind den Leimdrucktapeten ähnlich, haben aber nicht diesen Charakter des pastösen Farbauftrag. Der Vorteil des Flexodrucks liegt in der rationelleren Produktion. Der Druck läuft schneller und kann automatisiert werden, wodurch die Produktionskosten erheblich sinken.

  • Historische Tapeten mit Self-Kante

    Was ist eine Self-Kante?

    Tapeten werden auch in unserer heutigen Zeit mit einer Self-Kanten gedruckt, die aber werksseitig entfernt werden. Die Kanten sind dadurch exakt gerade, so dass heutige Tapeten auf Stoß ohne sichtbare Näthe tapeziert werden können. In historischer Zeit wurden diese Kanten nicht entfernt. Sie wurden dann mit der Schere vom Handwerker einseitig abgeschnitten. Die Tapete wurde mit der Self-Kante an einer Seite tapeziert, die nächste Bahn wurde dann überlappend tapeziert, wodurch die Kante verschwand. Die Nahtbereiche waren dann aber durch das überlappende tapezieren sichtbar.

    Warum gibt es die Self-Kante?

    Selten werden Tapeten in einem Druckvorgang gedruckt. In den meisten Fällen werden mehrere Druckvorgänge übereinander gedruckt. Um die Druckwalzen exakt auszurichten werden auf der Selfkante Punkte, Linien oder Kreise gedruckt, die übereinander passen müssen, um ein Muster passgenau zu plazieren.

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